fitogram im Test: Studio-Software trifft Endkunden-Marktplatz
Stärken
- Kostenlose Buchung – keine Plattform-Gebühr für Endkundinnen
- Stark vertreten in kleineren österreichischen Städten
- Vollständig auf Deutsch, klare Benutzerführung
- Direkte Verbindung zum Studio, transparente Preise
Schwächen
- Keine eigene Endkunden-App – Buchung läuft über Web/Studio-App
- Studio-Auswahl in Wien geringer als bei
Eversports
- Designs der Studio-Buchungsseiten unterscheiden sich
- Kein Multi-Sport-Abo
Was fitogram ist – und was nicht
fitogram ist primär eine Studio-Software: Yoga-, Pilates- und Fitnessstudios verwalten damit Kursplan, Buchungen, Abos und Zahlungen. Der kostenlose Endkunden-Marktplatz (fitogram.pro) ist ein Nebenprodukt: Studios, die fitogram nutzen, werden dort automatisch gelistet. Für Endkundinnen bedeutet das: man bucht über die Studio-Buchungsseite, häufig direkt verlinkt aus der Studio-Website.
Wir haben in vier Wochen sieben Kurse über fitogram-gestützte Studios gebucht: drei in Wien, zwei in Salzburg, zwei in Klagenfurt. In allen Fällen lief die Buchung sauber, die Bestätigungs-E-Mail kam binnen Sekunden, der Eintrag im Kalender funktionierte.
Stärke: kleinere österreichische Städte
fitogram ist deutlich besser in Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck, St. Pölten und Bregenz vertreten als Urban Sports Club oder
ClassPass. Wer in einer kleineren Stadt nach Yoga sucht, findet hier viele lokale Studios, die nirgendwo anders gelistet sind. In Wien selbst sind die Studio-Zahlen geringer als bei
Eversports.
Buchungserfahrung ohne eigene App
fitogram hat keine zentrale Endkunden-App. Stattdessen bekommt jedes Studio eine eigene Buchungsoberfläche, oft als eingebettete Webseite oder kleine Studio-App. Die Qualität schwankt damit von Studio zu Studio: einige nutzen die klare Standardansicht, andere haben das Layout angepasst. Im Test fanden wir alle Buchungsseiten benutzbar, aber nicht alle gleich elegant.
Zahlungen laufen je nach Studio per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Vor-Ort. Stornieren funktioniert über den Buchungslink in der Bestätigungs-E-Mail oder direkt im Studio-Konto.
Preise und Verträge
fitogram selbst verlangt von Endkundinnen keine Gebühr. Studios setzen Tarife frei: Einzelkurse in Salzburg lagen im Test bei 14 bis 19 Euro, in Wien zwischen 17 und 24 Euro. 10er-Karten und Monats-Tarife werden von Studios verkauft – nicht von fitogram. Wer einen Mehrwert aus Multi-Sport-Bindung sucht, greift besser zu Urban Sports Club.
DSGVO und Support
fitogram betreibt seine Server in der EU. Daten werden je nach Buchung an das jeweilige Studio weitergegeben – das ist DSGVO-konform geregelt und in den Datenschutzbestimmungen klar beschrieben. Support läuft im Erstkontakt über das Studio; bei Plattform-Themen antwortet fitogram direkt auf Deutsch (im Test 6 bis 18 Stunden).
Bewertung nach 12 Kriterien
Andere Plattformen für österreichische Studios
Eversports
Beste Studio-Dichte in Wien und Graz, eigene App, einheitliche Buchungserfahrung. Erste Wahl für Großstadt-Nutzerinnen.
Zu Eversports
Urban Sports Club
Klassisches Multi-Sport-Abo. Schöne Ergänzung, wenn man Yoga + Schwimmen + Sauna kombiniert.
Zu Urban Sports
Bsport
Studio-Software aus Frankreich. Sehr saubere Endkunden-Buchung, in Wien Schwerpunkt auf Boutique-Studios.
Zu Bsport