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Test 2026

Bsport im Test: Französische Buchungsoftware für Boutique-Studios

4,2 / 5

Offizielle Website: bsport.io

Zu Bsport

Stärken

  • Sehr saubere App, schnelle Buchung in wenigen Klicks
  • Schwerpunkt Reformer-Pilates und Boutique-Yoga in Wien
  • Saubere mehrsprachige Oberfläche (DE/EN/FR)
  • Klare Preise pro Kurs ohne versteckte Gebühren

Schwächen

  • Kein Multi-Sport-Abo
  • Studio-Auswahl in Österreich überschaubar
  • Wenig Live-Stream-Optionen
  • Support primär auf Englisch/Französisch
Anbieter
Bsport, Paris (Frankreich)
Gegründet
2019 in Paris
Märkte AT
Wien (Schwerpunkt 1., 6., 7., 9. Bezirk)
Preis
Studio-abhängig; Bsport-Abos der Studios ab ca. 49 €/Monat
Mindestlaufzeit
Studio-abhängig
Storno-Frist
Meist 12–24 Stunden
Zahlung
SEPA, Kreditkarte, Apple Pay
Support
E-Mail (englisch, französisch)
Apps
iOS, Android, Web

Boutique-Software mit guter App

Bsport ist eine in Paris entwickelte Buchungs- und Verwaltungsoftware, die in den letzten zwei Jahren in Wien Fuß gefasst hat – vor allem in Reformer-Pilates- und Boutique-Yoga-Studios. Anders als fitogram bietet Bsport eine einheitliche Endkunden-App, die bei allen Studios identisch wirkt. Das macht die Buchungserfahrung konsistent.

Wir haben Bsport vier Wochen in vier Wiener Studios getestet: zwei Reformer-Pilates-Sessions, drei Vinyasa-Stunden und eine Acro-Yoga-Workshop-Reihe. Die App reagierte zügig, die Suche nach Studios und Lehrenden funktioniert, die Erinnerungs-Mails sind klar formuliert.

Studio-Auswahl: klein, aber kuratiert

In Wien listet Bsport im Mai 2026 etwa 35 Partner-Studios, primär in den zentralen Bezirken. Reformer-Pilates ist überdurchschnittlich vertreten, ebenso Premium-Yoga-Schulen. Was fehlt: die typischen Großstudios mit dichtem Stundenplan – die nutzen meist Eversports. In Graz, Linz und Salzburg gibt es einzelne Studios, in Innsbruck und Klagenfurt aktuell keine.

App-Erlebnis

Die Bsport-App fühlt sich an wie eine moderne französische Wellness-App: minimalistisch, klare Typografie, schnelle Übergänge. Sprache ist Deutsch verfügbar, mit gelegentlichen Übersetzungslücken in Studio-Beschreibungen. Die Kursbeschreibung wird vom Studio gepflegt und ist daher mal sehr detailliert, mal knapp.

Push-Benachrichtigungen für Wartelisten funktionieren, sind aber etwas langsam – im Test sahen wir Benachrichtigungen erst rund 10 Minuten nach Frei-Werden eines Platzes.

Preise und Tarife

Bsport selbst verlangt keine Endkundengebühr. Studios setzen Tarife frei – Bsport bietet aber einen Standard-Abo-Workflow an, den viele Wiener Boutique-Studios nutzen: Monats-Abos zwischen 49 und 129 Euro, Kurspakete (10er- oder 20er-Karten) zwischen 180 und 360 Euro. Im direkten Vergleich ist Urban Sports Club im Pauschalmodell günstiger, sofern man auf Boutique-Premium verzichten kann.

Datenschutz und Support

Server in der EU, DSGVO-konformer Datenfluss. Bsport antwortete im Test innerhalb von 8 bis 14 Stunden – auf Englisch oder Französisch, deutscher Support ist begrenzt verfügbar. Studios kommunizieren in der Regel auf Deutsch direkt mit Mitgliedern.

Bewertung nach 12 Kriterien

Studio-Dichte (Wien)
7,0
Premium-Anteil
9,0
App-Stabilität
9,1
Preis-Leistung
7,6
Storno-Bedingungen
8,0
Support
7,4
Transparenz
8,8
Sprache (DE-AT)
7,8
Zahlungsoptionen
9,0
Reformer-Pilates
9,0
Wartelisten
7,2
Datenschutz
8,6
Alternativen

Andere Plattformen mit Boutique-Schwerpunkt

ClassPass

4,5 / 5

Credit-System mit ähnlichem Boutique-Schwerpunkt, größere Studio-Auswahl in Wien als Bsport.

Zu ClassPass

Eversports

4,8 / 5

Beste Gesamtabdeckung in Österreich, App vollständig deutsch, breite Kursvielfalt von Vinyasa bis EMS.

Zu Eversports

Mindbody

4,4 / 5

Internationaler Marktplatz inkl. Wellness, Massage und Spa. App-Erlebnis vergleichbar, aber englischer.

Zu Mindbody
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